Flurwert befindet sich im Aufbau. Werte ohne Gewähr.

Ackerlandpreise in Deutschland

Was kostet ein Hektar Ackerland? Oben schalten Sie zwischen zwei amtlichen Quellen um: dem abgeleiteten Bodenrichtwert (BORIS, flurstückgenau bis auf Landkreis) und den tatsächlichen Kaufwerten (Destatis, je Flächenart). Wählen Sie in der BORIS-Ansicht ein Bundesland für die Landkreise. Wo keine Daten vorliegen, ist die Region grau.

Datenquelle:
Erfasste Länder
8 / 16
Ø Bodenrichtwert (Acker)
Ø 37.075 €/ha
Teuerstes Land
Nordrhein-Westfalen
Ø 70.800 €/ha
ggü. Vorjahr
+3,9 %
Schleswig-Holstein: nicht verfügbarHamburg: 54.800 €/haNiedersachsen: 51.500 €/haBremen: nicht verfügbarNordrhein-Westfalen: 70.800 €/haHessen: 22.000 €/haRheinland-Pfalz: nicht verfügbarBaden-Württemberg: nicht verfügbarBayern: nicht verfügbarSaarland: nicht verfügbarBerlin: 55.900 €/haBrandenburg: 9.900 €/haMecklenburg-Vorpommern: nicht verfügbarSachsen: nicht verfügbarSachsen-Anhalt: 20.800 €/haThüringen: 10.900 €/ha
< 30k €/ha30–60k €/ha60–90k €/ha90–120k €/ha120–150k €/ha> 150k €/hanicht verfügbar
Geometrie: © GeoBasis-DE / BKG (dl-de/by-2.0). Werte aus amtlichen Bodenrichtwerten abgeleitet (€/ha), wo verfügbar.

Preisentwicklung je Bundesland

Ø €/ha je Jahr (2006–2026) · „—" = kein Wert vorhanden. Region anklicken für Details.
BundeslandVorjahre20192020202120222023202420252026ggü. Vj.Entwicklung
Nordrhein-Westfalen51.10054.70057.60058.80062.60065.70069.600+9,9 %
Berlin47.00051.40051.40051.40055.900+11,8 %
Hamburg72.30072.50072.70072.30072.70072.70054.100-18,6 %
Niedersachsen41.30045.70049.90051.500+3,7 %
Hessen19.60020.30022.000+13,4 %
Sachsen-Anhalt18.30018.80019.50019.800+1,1 %
Thüringen8.7009.80010.20010.60011.200+6,7 %
Brandenburg9.40010.00010.70011.70011.60011.40011.70011.900+2,8 %
Schleswig-Holsteinn. v.
Bremenn. v.
Rheinland-Pfalzn. v.
Baden-Württembergn. v.
Bayernn. v.
Saarlandn. v.
Mecklenburg-Vorpommernn. v.
Sachsenn. v.

Aus amtlichen Acker-Bodenrichtwerten (BORIS, Gutachterausschüsse) abgeleitete €/ha — ein Orientierungswert je Zone, wo verfügbar. Geometrie: © GeoBasis-DE / BKG (dl-de/by-2.0).

Ackerlandpreise in Deutschland: Durchschnitt und Spanne

Ein Hektar Ackerland kostet in Deutschland aktuell im Durchschnitt rund 35.637 €/ha (Quelle: Destatis). Die Spanne ist groß: von etwa 13.257 €/ha (Brandenburg) bis 81.953 €/ha (Nordrhein-Westfalen). Wählen Sie oben ein Bundesland, um die Kaufwerte bis auf Landkreis-Ebene zu sehen.

Auffällig ist das Ost-West-Gefälle: In den westlichen Bundesländern liegen die Kaufwerte im Schnitt deutlich über den östlichen. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Kaufwerte im Mittel um +6,2 % verändert (Destatis).

Wovon der Ackerlandpreis abhängt

Den größten Einfluss hat die Bodengüte: Sie wird über die Bodenschätzung als Ackerzahl ausgedrückt — je höher die Ackerzahl, desto ertragreicher der Boden und desto höher der Wert. Dazu kommen regionale Nachfrage, Lage und Arrondierung, das örtliche Pachtniveau sowie mögliche Sonderwerte (Eignung für Photovoltaik oder Windkraft, Nähe zu Bauerwartungsland).

Bodenrichtwert und Kaufpreis — der Unterschied

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Orientierungswert, den die Gutachterausschüsse der Länder aus tatsächlichen Kaufpreisen ableiten und über die BORIS-Portale veröffentlichen. Der reale Kaufpreis eines konkreten Flurstücks kann davon abweichen — je nach Bodengüte, Zuschnitt und Nachfrage.

Flurwert verbindet beide Welten: Wir berechnen flurstückgenau eine Wert-Indikation aus Bodenrichtwert und Ackerzahl, kalibriert an echten Kaufpreisen der Region. Das ist eine nachvollziehbare Einschätzung — kein amtliches Gutachten und kein Ersatz für den Bodenrichtwert.

Häufige Fragen

Im Bundesdurchschnitt kostet ein Hektar Ackerland aktuell rund 35.637 €/ha (Quelle: Destatis). Die regionale Spanne reicht von etwa 13.257 €/ha (Brandenburg) bis 81.953 €/ha (Nordrhein-Westfalen).

Das hängt stark von Region und Bodengüte ab. Der Durchschnitt liegt bei rund 35.637 €/ha (Destatis); in nachfragestarken Regionen mit guten Böden auch beim Vielfachen. Den Wert für ein konkretes Flurstück können Sie mit Flurwert flurstückgenau ermitteln.

Im Westen treffen kleinteiligere Eigentümerstrukturen, höhere Nachfrage und knapperes Angebot zusammen. Im Osten sind die Flächen oft größer und das Preisniveau niedriger — der Bundesschnitt liegt dazwischen.

Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher, durchschnittlicher Orientierungswert der Gutachterausschüsse (BORIS). Der Kaufpreis ist der real gezahlte Preis und kann je nach Bodengüte, Lage und Nachfrage abweichen.

Üblich ist das Vergleichswertverfahren: Bodenrichtwert der landwirtschaftlichen Zone, korrigiert um die Ackerzahl des Flurstücks, kalibriert an echten Kaufpreisen. Genau so rechnet Flurwert — als nachvollziehbare Indikation mit Konfidenzangabe.

Die €/ha-Werte sind aus den amtlichen BORIS-Bodenrichtwerten der Gutachterausschüsse abgeleitet (Ø der landwirtschaftlichen Zonen je Region). Sie sind eine Orientierung bzw. Bewertungs-Indikation — kein real gezahlter Kaufpreis und kein §194-Gutachten.

Durchschnitt sagt wenig über Ihr Stück Land

Ermitteln Sie den flurstückgenauen Wert — mit Bodenschätzung und Rechenweg.

Jetzt Flurstück bewerten